Hagebuttenpulver und seine wertvollen Inhaltsstoffe

Hagebutten sind schon lange als hervorragende Vitamin C Quelle bekannt und wird als Tee verzehrt oder als Pulver in Smoothies oder Müslis eingerührt. Hergestellt wird das Pulver dabei aus den getrockneten Früchten der Heckenrose, die meist an Waldrändern wild wächst. Doch Vorsicht, die Samen der Hagebutten werden insbesondere von Kindern gerne als Juckpulver genutzt – früher zumindest. An sich ist die Hagebutte nicht giftig, hat aber an den Samen kleine Härchen, die Ausschläge hervorrufen können. Unterhalb des haarigen Samens hingegen ist das Fruchtfleisch, welches leicht süß-sauer schmeckt und ideal zum Kochen von Marmelade ist.

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Hagebuttenpulver und seine wertvollen Inhaltsstoffe

Hagebutten sind schon lange als hervorragende Vitamin C Quelle bekannt und wird als Tee verzehrt oder als Pulver in Smoothies oder Müslis eingerührt. Hergestellt wird das Pulver dabei aus den getrockneten Früchten der Heckenrose, die meist an Waldrändern wild wächst. Doch Vorsicht, die Samen der Hagebutten werden insbesondere von Kindern gerne als Juckpulver genutzt – früher zumindest. An sich ist die Hagebutte nicht giftig, hat aber an den Samen kleine Härchen, die Ausschläge hervorrufen können. Unterhalb des haarigen Samens hingegen ist das Fruchtfleisch, welches leicht süß-sauer schmeckt und ideal zum Kochen von Marmelade ist.

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Geschichte der Hagebutten

Wie lange es die Hagebutte schon gibt ist nicht eindeutig bewiesen. Sicher ist aber, dass sie bereits seit 3000 v. Chr. zu finden war. Forscher konnten die Samen in Funden aus diesem Zeitalter nachweisen. Weiterhin wurden die Samen bei den Kelten gefunden, wo sie bei kultischen Riten zum Einsatz kamen. Doch auch Hippokrates schwor auf die Hagebutte und hier wurde es als Heilmittel gegen Entzündungen eingesetzt. Zudem wurde die Hagebutte bei Erkältungen wie auch Magen-Darm-Beschwerden genutzt. In der heutigen Zeit ist das Hagebuttenpulver vor allem ein Nahrungsergänzungsmittel, welches zur Unterstützung bei Gelenkbeschwerden, wie Arteriosklerose oder Arthrose, dienen soll.

Vor allem im Mittelalter war die Hagebutte eine Inspiration von Aberglauben und Mythen. Daher wurde von vielen ab Weihnachten bis hin in das neue Jahr, die Hagebutte verzehrt, um Pech abzuwenden. Zudem wurde sie an Fenster genagelt, um Flüchen und okulten Wesen den Zugang zu verwehren.

Doch auch für die Christen ist die Hagebutte ein wichtiges Symbol der Enthaltsamkeit. Sie steht hier dafür unbefleckt zu sein, weshalb sie auch auf zahlreichen Bilden, auf denen Maria abgebildet ist, zu finden ist.

Der Grund für diese Macht der Pflanze könnte sein, dass die Hagebutte sehr widerstandsfähig ist und selbst den kältesten und widrigsten Wetterbedingungen trotzen kann. Auch Hitze und Wasserknappheit macht der Hagebutte nicht sehr viel aus und dies sind natürlich alles Eigenschaften, die die Menschen sich wünschten, um kalten Wintern entgegenwirken zu können.

Woher kommt die Hagebutte?

Hagenbutten sind die Früchte der Heckenrose oder auch Hundsrose genannt. Diese sind ungiftig, wachsen wild an Waldrändern und sind in Europa wie auch in Nordamerika, Asien und Nordafrika zu finden. Die Hagebutte fällt vor allem durch ihre leuchtend rote Farbe auf, die im Spätsommer und Herbst fast überall zu finden. Eigentlich ist die Hagebutte eine Scheinfrucht, da die eigentlichen Früchte die Samen oder auch Kerne und Nüsschen genannt, sind. Diese sind im Inneren der wunderschön roten Schale zu finden.

Früher wurde die Hagebutte oft als Juckpulver genutzt, wenn die Kinder ihren Eltern oder Lehrern einen Streich spielen wollten. An den Samen sind kleine Härchen, die allergische Reaktionen auslösen und Juckreiz hervorrufen. Werden diese Härchen aber entfernt, sind die Hagebuttensamen für vielerlei Dinge zu nutzen. Die wohl beliebteste Möglichkeiten ist das Kochen von Hagebuttenmarmelade. Doch auch Tee kann mit den enthaarten Samen aufgegossen werden. Außerdem werden die getrockneten Samen und Schalen zu Hagebuttenpulver gemahlen.

Die Hagebuttenfrüchte bilden sich bis etwa September aus und können dann geerntet werden. Um das Hagebuttenpulver herzustellen, werden die Härchen der Samen zuerst entfernt, bevor sie weiterverarbeitet werden können. Danach werden die Schalen und Samen der Hagebutte schonend bei maximal 40° C getrocknet, um die wertvollen Inhaltsstoffe nicht zu schädigen. Nach der Trocknung werden die Teile der Hagebutte zu Pulver gemahlen.

Inhaltsstoffe von Hagebuttenpulver

Die Hagebutte ist vor allem durch ihren äußerst hohen Vitamin C Gehalt bekannt und kann mit etwa 20-mal mehr Vitamin C punkten, als eine Zitrone. Zudem sind noch Pektine, Gerbstoffe, Spurenelemente, Mineralstoffe und Fruchtsäuren im der Hagebutte enthalten. Der wohl wichtigste Inhaltsstoff ist aber der Aktivwirkstoff Galaktolipid. Dieses Molekül besteht aus Fettsäuren und Zucker und ist in den Hagebuttensamen enthalten.

Hagebuttenpulver ist ein Nahrungsergänzungsmittel, welches vor allem bei Beschwerden mit den Gelenken unterstützend eingesetzt werden kann. Dabei soll es nicht nur die Schmerzen lindern, sondern auch die Entzündung in den Gelenken verbannen, was auf den hohen Vitamin C Gehalt wie auch auf den wichtigen Stoff Galaktolipid zurückzuführen ist. Der Vitamingehalt ist jedoch in den frischen Hagebutten besonders hoch und kann nur noch von Sanddorn getoppt werden.

In der Hagebutte sind beispielsweise die Vitamine A, B1, C, E, H, K und P.

An Mineralstoffen kann die Hagebutte Eisen, Kalium und Magnesium aufweisen und an Spurenelementen sind Calcium, Kupfer und Zink enthalten.

Ein besonders wichtiger Stoff, der erst im Jahr 2003 entdeckt wurde, ist jedoch Galaktolipid, der sich aus Fettsäuren und Zucker zusammensetzt. Dieser Stoff soll, wie in Studien belegt wurde, Schmerzen und Gelenkbeschwerden lindern, da angeblich verhindert werden soll, dass die Leukozyten, also die weißen Blutkörperchen in den Entzündungsherd eindringen. Hier müssen aber noch viele weitere Untersuchungen folgen, um dies auch gesichert beweisen zu können.

Was ist Galaktolipid?

Galaktolipid ist ein Molekül, welches aus Zucker und Fettsäuren besteht. Dieses Molekül wird als aktiver Wirkstoff bei Gelenkbeschwerden eingesetzt und kommt in den Samen der Hagebutte vor. Da der Stoff allerdings nicht hitzebeständig ist, sollte das Pulver nicht in Getränke über 40° C gerührt werden.

Laut Wissenschaftlern soll sich Galaktolipid sehr positiv auf den CRP-Wert sowie das LDL-Cholesterin auswirken. Dies heißt, dass der Stoff so nicht nur gegen den Entzündungsparameter CRP vorgehen kann, sondern sich auch positiv auf das LDL-Cholesterin auswirken soll. Insbesondere das LDL-Cholesterin führt, wie wissenschaftlich belegt wurde, zu Ablagerungen in den Gefäßen, was dann zu einer Artheriosklerose führen kann.

Wie in Studien festgestellt wurde, soll, bei einer regelmäßigen Einnahme von Galaktolipid der CRP-Wert innerhalb von knapp 2 Wochen auf etwa 40 Prozent gesenkt werden. Hintergrund ist hier, dass die weißen Blutkörperchen nicht mehr in die Entzündungsherde eindringen können und somit die Entzündung deutlich schneller gemildert werden kann. In einer Untersuchung hatten die Patienten, nach der ersten Einnahme, bereits ein geringeres Schmerzempfinden. Dies heißt, dass Galaktolipid relativ rasch wirken kann und dies vollkommen ohne Nebenwirkungen, wie es bei Medikamenten leider oftmals der Fall ist. Da gerade in diesem Bereich zahlreiche Studien vorliegen, ist dies hier in einer Untersuchung nachzulesen.

Ein weiterer Vorteil von Galaktolipid ist natürlich, dass die Patienten deutlich beweglich sind, da die Schmerzen gelindert werden konnten. Dies heißt nicht nur, dass das Lebensgefühl deutlich erhöht werden kann, sondern auch, dass die Morgensteifigkeit verbessert wird und auch der gesunde Knorpel geschützt werden kann. Wie ebenfalls in Untersuchungen nachgewiesen werden konnte, mussten die Patienten im Schnitt 40 Prozent weniger Schmerzmittel einnehmen.  

Vitamine im Hagebuttenpulver

Vitamin C, und das weiß jeder, ist vor allem bei Erkältungskrankheiten und für den Aufbau von Bindegewebe von großer Bedeutung. Dabei sollte aber immer auf ein pflanzliches Produkt zurückgegriffen werden, da in diesem die ganze Vitamin C Gruppe vertreten ist. In künstlichem Vitamin C ist meist nur ein geringer Teil der Gruppe, die allerdings nur in Kombination eine hervorragende Wirkung auf den Körper hat. Da aber auch Vitamin C hitzeempfindlich ist, sollte das Hagebuttenpulver nur in abgekühlte Getränke eingerührt werden, um die Inhaltsstoffe nicht zu schädigen.

Vitamin A hingegen ist gut für die Augen und wirkt sich vor allem auf das Nachtsehen aus. Es schützt außerdem die Zellen vor freien Radikalen, was heißt, dass der Alterungsprozess der Haut verlangsamt wird. Weiterhin hat Vitamin A eine positive Auswirkung auf das Immunsystem, da es nicht nur die Zellen sondern auch die Schleimhäute schützt und das Zellwachstum fördert. Denn sind Haut und Schleimhäute gesund, können Bakterien oder Viren so gut wie nicht in unseren Körper eindringen. Vitamin A erhöht jedoch auch die Leukozyten und stärkt damit das ebenfalls das Immunsystem.

Vitamin B1 ist ein Vitamin, welches Einfluss auf das Nervensystem nimmt. Es ist für die Erregungsübertragen zwischen Nerv und Muskulatur zuständig und beeinflusst außerdem die Neurotransmitter GABA und Serotonin.

Vitamin E allerdings ist ein Antioxidans der Extraklasse und schützt die Zellen zum einen vor oxidativem Stress und freien Radikalen, stärk das Immunsystem, hat zudem einen schmerzlindernden Effekt und hemmt Entzündungsprodzesse. Ein weiterer wichtiger Punkt ist aber auch, dass Gelenkknorpel mit Vitamin E geschützt wird und somit chronisch entzündliche Prozesse, wie sie bei Rheuma und Arthrose auftreten deutlich verbessert werden könnten.

Vitamin H, auch unter Biotin bekannt, ist ein wasserlöslicher Stoff aus dem Vitamin B Komplex. Dabei hat Biotin zahlreiche Aufgaben im Körper und ist zum einen für das Wachstum der Haar wichtig und zum anderen für eine schöne Haut. Doch auch das Nervensystem wie auch unzählige Stoffwechselprozesse werden von Biotin beeinflusst.

Vitamin K ist ein Vitamin, welches für vielerlei Prozesse zuständig ist. So sorgt es beispielsweise dafür, dass Calcium sich nicht in den Arterien ablagert, sondern für den Knochenaufbau verwendet wird. Dies heißt gleichzeitig aber auch, dass so die Gefäße frei bleiben und das Herz-Kreislauf-System gestärkt wird.

Vitamin P, ist hauptsächlich unter dem Namen Flavonoide bekannt und hat eine hervorragende Wirkweise bei einem sehr breiten Spektrum. Flavonoide wirken beispielsweise entzündungshemmend, antibakteriell und antiviral. Zudem sind sie krampflösend, können sich positiv auf den Blutdruck auswirken und sind gerinnungshemmend. Doch auch gegen Fieber und um den Körper bei der Entgiftung zu unterstützen sind Flavonoide wichtig.

Mineralstoffe und Spurenelemente im Hagebuttenpulver

Hagebuttenpulver ist voller Mineralstoffe und Spurenelemente, die alle wichtig für den Organismus und zur Gesundhaltung beitragen. Neben Calcium, Kalium kann Hagebuttenpulver auch den Mineralstoff Magnesium aufweisen. An Spurenelementen ist vor allem Eisen, Kupfer und Zink enthalten.

Der Mineralstoff Calcium ist vor allem für die Knochen und Zähne von großer Bedeutung. Doch auch, dass die Muskeln und Nerven ordnungsgemäß funktionieren, benötigt der Körper Calcium. Zudem ist der Stoff auch für die Regulation des Säure-Basen-Haushalts zuständig und ist an der Blutgerinnung beteiligt.

Kalium ist ein Mineralsalz und steuert in Kombination von Natrium die Regulation der Körperzellen. Zudem spielt Kalium eine große Rolle bei zahlreichen Stoffwechselvorgängen.

Magnesium ist ein Mineralstoff der entspannend wirkt. Er entspannt die Muskeln und die Nerven. Zudem wirkt Magnesium entzündungshemmend und ist an der körpereigenen Eiweißproduktion, also am Muskelaufbau, beteiligt. Zudem kann Magnesium bei Diabetes helfen. Außerdem sollten chronisch kranke Menschen grundsätzlich die Ernährung magnesiumreich gestalten.

Das Spurenelement Eisen ist vor allen Dingen wichtig für Muskeln, Haut, Haare, Nägel und Schleimhäute. Es kommt im roten Blutfarbstoff, wie auch in vielen Enzymen vor. Dabei transportiert es den Sauerstoff und spielt auch bei der Energiegewinnung eine große Rolle.

Kupfer hat jede Menge Funktionen im Körper, die ohne dieses Spurenelement nicht möglich wären. Er trägt zur Gewinnung von Energie bei, ist an der Bildung der roten Blutkörperchen beteiligt und ist für die Bildung von Melanin, Kollagen und Elastin im Bindegewebe wichtig. Es wirkt außerdem immunanregend und entzündungshemmend.

Zink gehört ebenfalls zu den lebensnotwendigen Spurenelementen und ist bei der Energiegewinnung wichtig. Weiterhin ist an der Bildung der Sexual- und Schilddrüsenhormonen beteiligt und fördert außerdem den Aufbau von Muskeln. Doch auch für die Wundheilung und gegen Haarausfall ist Zink unerlässlich.

Anwendungsgebiete von Hagebuttenpulver

Hagebuttenpulver sollte natürlich immer über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, dass die Inhaltsstoffe der Hagebutte unterstützend helfen können. Insbesondere die Vielfältigkeit des Hagebuttenpulvers ist dabei nicht zu unterschätzen.

Hagenbuttenpulver bei chronisch entzündlichen Gelenkerkrankungen

Hagebuttenpulver kann bei chronisch entzündlichen Gelenkerkrankungen unterstützend als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden. Viele Patienten berichten, dass die Schmerzen gelindert wurden und deutlich weniger Schmerzmittel eingenommen werden mussten. Wie in Studien belegt wurde, hemmen viele Inhaltsstoffe, die im Hagebuttenpulver enthalten sind, die Entzündung, weshalb es so zu einer Schmerzlinderung kommen kann.  Dabei sind nicht nur Magnesium und Kupfer wichtige Helfer, sondern auch Galaktolipid, de ebenfalls gegen Entzündungen vorgehen kann. Dieser Inhaltstoff verhindert praktisch, dass die weißen Blutkörperchen in die Entzündung eindringen.

Ein weiterer Vorteil ist dann natürlich auch, dass zum einen die Schmerzen weniger werden, zum anderen aber auch die Entzündung abklingen kann. Dies hat zur Folge, dass die Morgensteifheit und so auch das Allgemeinbefinden verbessert werden. Das Lebensgefühl steigt und die Patienten sind beweglicher.

Hagebuttenpulver kann aber leider nicht dafür sorgen, dass Arthrose, Arthritis oder Rheuma geheilt werden. Es dient nur zur Unterstützung der Therapie und kann, aber muss nicht helfen. Dennoch berichten viele Patienten, dass bereits nach kurzer Zeit eine Linderung der Schmerzen eintritt, was zudem auch in wissenschaftlichen Untersuchungen festgestellt werden konnte.

Hagebuttenpulver als Magenschoner

Hagebuttenpulver hat zwar keine Wirkung auf den Magen- und Darmtrakt, entpuppt sich aber als Magenschoner. Dies hat den einfachen Grund, dass aufgrund dessen, dass weniger Schmerzmittel eingenommen werden, der Magen wie auch die Leber deutlich weniger belastet werden. Somit dient das Hagebuttenpulver nicht nur als zusätzlicher Helfer bei chronisch entzündlichen Krankheiten, sondern schont gleichzeitig auch Magen und Leber.

Dosierung und Einnahme von Hagebuttenpulver

Hagebuttenpulver ist ein Nahrungsergänzungsmittel, welches rein biologisch ist und aus den Samen und Schalen der Heckenrosenfrucht gewonnen wird. Wie alle pflanzlichen Mittel, sollte auch das Hagebuttenpulver über einen längeren Zeitraum regelmäßig eingenommen werden. Dabei wird eine Empfehlung von zwei bis vier Monate ausgesprochen.

Da Hagebuttenpulver hitzeempfindlich ist bzw. die Inhaltsstoffe gegen die Hitze empfindlich sind und so ihre guten Eigenschaften verlieren, sollte das Hagebuttenpulver immer in kalte Getränke eingerührt werden. Hierzu eignen sich beispielsweise Müslis oder auch Smoothies ganz hervorragend. Ein bis zwei gehäufte Teelöffel (entspricht etwa 5 bis 10 Gramm) sollten dann zu den Mahlzeiten eingenommen werden. Ein weitere wichtiger Punkt ist, dass das Hagebuttenpulver sich richtig auflöst. Daher sollte das Glas mit dem Pulver noch etwa 10 Minuten stehen und immer wieder umgerührt werden, damit sich alle Stückchen auflösen können. Ideal ist es daher, wenn es in Müsli oder in einen Smoothie eingerührt wird. So kann sich das Pulver besser auflösen, da die Müslistücke praktisch eine Reibung verursachen und größere Pulverklümpchen auflösen.

Um Verstopfungen zu vermeiden, sollte in der Zeit, in der Hagebuttenpulver eingenommen wird, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.

Weiterhin sollte nach einer Einnahme von einem halben Jahr mindestens eine Pause von zwei Wochen eingelegt werden.

Hagebuttenpulver oder Hagebuttentee?

Beides hat seine Vorzüge und natürlich muss jeder für sich selbst entscheiden, welche Variante er bevorzugt.  Während beim Hagebuttenpulver lediglich das Pulver in Wasser, Müsli oder den Smoothie eingerührt werden muss, ist beim frischen Hagebuttentee etwas mehr Aufwand nötig. Denn bei der Zubereitung eines frischen Hagebuttentees wird die ganze Frucht genommen. Weiterhin hat diese Art der Zubereitung den Vorteil, dass die Inhaltsstoffe schneller vom Körper aufgenommen werden.

Wer sich einen Vorrat zulegen möchte, sollte die Früchte haltbar machen. Zunächst muss nach der Ernte der Hagebutte die Frucht getrocknet werden. Die Ernte sollte nach dem ersten Frost vorgenommen werden, da sie so bekömmlicher sind. Während die kleinen Früchte ohne Vorbehandlung trocknen können, muss bei den größeren Hagebuttenfrüchten die Furcht aufgeschnitten werden, um die Kerne zu entfernen. Diese würden sonst schimmeln.

Egal, ob frisch oder getrocknet, beide Varianten sind hervorragend, um einen leckeren Tee zuzubereiten. Dabei wird die Frucht einfach mit heißem Wasser übergossen und etwa 10 Minuten ziehen gelassen. Bei Bedarf kann der Hagebuttentee auch mit Honig gesüßt werden.

Hagebuttenpulver einfach und schnell selbst hergestellt

Hagebuttenpulver kann auch selbst hergestellt werden. Dies ist relativ einfach und auch der Aufwand hält sich in Grenzen. Nach dem ersten Frost die Früchte ernten, da sie so bekömmlicher und auch etwas süßer sind. Doch selbst im Frühling können die Hagebutten noch geerntet werden. Wichtig ist, dass die Schale fest ist und keine fauligen stellen aufweist. Danach werden die Hagebutten aufgeschnitten, die Kerne mit den reizauslösenden Härchen entnehmen und den Rest klein schneiden. Die Kerne von den Härchen befreien und mit den kleinen Hagebuttenstücke in dünnen Lagen schonend trocknen. Im Backofen bei maximal 40° C über mehrere Stunden trocknen. Nur so können die wichtigen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Nachdem die Hagebutten abgekühlt sind, können sie in mehreren Mahlvorgängen zu Pulver verarbeitet werden. Das selbst hergestellte Hagebuttenpulver sollte dunkel und trocken lagern und schnellstmöglich aufgebraucht werden.

Studien zu Hagebuttenpulver

Hagebuttenpulver ist bei den Forschern sehr beliebt und wird auch entsprechend erforscht. Zahlreiche Untersuchungen wurden bezüglich der chronisch entzündlichen Krankheiten durchgefürht und diese kamen alle zu einem hervorragenden Ergebnis.

In einer Studie in Bezug auf Rheuma wurde an der Charité Berlin eine placebokontrollierte Doppelblindstudie durchgeführt. Hierbei wurden 89 ambulante Patienten, die seit Jahren an Rheuma litten mit Hagebuttenpulver bzw. Placebos „behandelt“. Das Durchschnittsalter betrug etwa 56 Jahre und 90 Prozent der Teilnehmer waren weiblich. Über 6 Monate hinweg nahmen die Teilnehmer/innen Placebos oder Hagebuttenpulver ein und regelmäßige Untersuchungen und Befragungen fanden statt. In der Placebogruppe verstärkten sich die Schmerzen, während in der Gruppe, die täglich 5 Gramm Hagebuttenpulver einnahmen die Schmerzen deutlich weniger wurden.

Diese Studie kann hier nachgelesen werden.

Auch zu Arthritis und Arthrose gibt es Studien und wissenschaftliche Untersuchungen. An der pharmakologischen Fakultät der Gazi Universität in Ankara wurde beispielsweise der Hagebuttenextrakt auf die schmerzstillende und entzündungshemmende Eigenschaften untersucht. Hier kam man zu dem Ergebnis, dass Hagebuttenextrakt die Entzündungen hemmt und Schmerzen lindern kann.

In einer dänischen Klinik wurden eine dreimonatige placebokontrollierte Studie bezüglich Hagebuttenpulver auf Arthrose durchgeführt. Die 94 Patienten litten entweder an Hüft- oder Kniearthrose und erhielten entweder ein Placebo oder 5 Gramm Hagebutte. In der Hagebuttegruppe wurde schnell deutlich, dass das Schmerzempfinden deutlich geringer war und auch die Bewegungseinschränkung minimiert werden konnte. In der Placebogruppe konnte keine Verbesserung festgestellt werden.

An der Universität Freiburg wurde eine Pilotstudie mit 152 Patienten, die an akuten spezifischen und unspezifischen Rückenschmerzen litten durchgeführt. Die Studie dauert 54 Wochen und hier erhielten die Patienten Litozin Pulver, welches aus dem Fleisch und den Samen der Hagebutte hergestellt wird. Dies entspricht etwa 3 Milligram Galaktolipid, dem Stoff, der für die schmerzstillende Wirkung in der Hagebutte zuständig sein soll.

In der Studie mussten die Patienten Buch führen und genau notieren, wie sich sich fühlten, welche Schmerzen sie hatten und ob sie eine Besserung oder Verschlechterung wahrnahmen. Alle sechs Wochen wurden die Ergebnisse festgehalten und zudem mit Patienten verglichen, die mit der einem Mittel aus der Afrikanischen Teufelskralle behandelt wurden. Bei dieser Studie wurde festgestellt, dass die Schmerzen, unabhängig um welche Art der Rückenschmerzen es sich handelte, deutlich besser wurden.

Nebenwirkungen von Hagebuttenpulver

Die Hagebutte ist nicht toxisch, weshalb auch so gut wie keine Nebenwirkungen auftreten. Dennoch kann es bei empfindlichen Menschen zu Reaktionen kommen, die vielleicht auf die einzelnen Inhaltsstoffe reagieren. Doch insbesondere bei der Hagebutte konnte bisher nur sehr selten eine allergische Reaktion beobachtet werden.

Vor allem in der Arzneitherapie wird hochdosiertes Hagebuttenpulver eingesetzt. Wer hierbei jedoch noch andere Medikamente einnimmt, sollte beachten, dass es zu unerwünschten Wechselwirkungen kommen kann und die Einnahme genau mit dem Arzt absprechen.

Bei einer sehr hohen Dosierung kann es im seltenen Fällen zu leichten Beschwerden im Magen-Darm-Trakt kommen. Hierbei reicht es oftmals schon, das Hagebuttenpulver geringer zu dosieren, dass die Beschwerden wie etwa Magendruck, Bauchweh oder Durchfall und Völlegefühl wieder verschwinden.

Auch in der Schwangerschaft stellt das Hagebuttenpulver in der Regel kein Problem dar. Lediglich, wenn weitere Medikamente eingenommen werden, sollte dies mit dem behandelnden Arzt abgeklärt werden.

Hagebuttenpulver kaufen

Wir von Natrea stehen für hochwertige Premium Qualität und achten darauf, dass unserer Produkte aus nachhaltigem und kontrolliertem Anbau sind. Daher erhalten Sie bei uns nur beste Qualität und können bedenkenlos das Hagebuttenpulver verzehren. In Natrea Hagebuttenpulver sind keine Pestizide, keine Zusatzstoffe oder sonstige Verunreinigungen. Bei uns erhalten Sie reines und hochwertiges Hagebuttenpulver für die Unterstützung Ihrer Gesundheit.

Fazit

Hagebuttenpulver ist, laut den zahlreichen Studien, Untersuchungen und auch Erfahrungsberichten ein wichtiger Helfer bei der Schmerzminimierung, wenn chronisch entzündliche Krankheiten vorliegen. Wie die Untersuchung der Universität Freiburg zeigt, kann das Hagebuttenpulver selbst bei Rückenschmerzen helfen und die Schmerzen signifikant verringern. Natürlich ist Hagebuttenpulver kein Wunderpulver. Wer sich gesund und ausgewogen ernährt und bei Arthrose, Rheuma und Co. auf Schweinefleisch verzichtet kann auch so den Schmerz und die Symptome deutlich lindern. Hagebuttenpulver ist nur eine Nahrungsergänzung, die die Therapie unterstützt und dabei hilft das Allgemeinbefinden zu steigern.

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Geschichte der Hagebutten

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Vor allem im Mittelalter war die Hagebutte eine Inspiration von Aberglauben und Mythen. Daher wurde von vielen ab Weihnachten bis hin in das neue Jahr, die Hagebutte verzehrt, um Pech abzuwenden. Zudem wurde sie an Fenster genagelt, um Flüchen und okulten Wesen den Zugang zu verwehren.

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Der Grund für diese Macht der Pflanze könnte sein, dass die Hagebutte sehr widerstandsfähig ist und selbst den kältesten und widrigsten Wetterbedingungen trotzen kann. Auch Hitze und Wasserknappheit macht der Hagebutte nicht sehr viel aus und dies sind natürlich alles Eigenschaften, die die Menschen sich wünschten, um kalten Wintern entgegenwirken zu können.

Woher kommt die Hagebutte?

Hagenbutten sind die Früchte der Heckenrose oder auch Hundsrose genannt. Diese sind ungiftig, wachsen wild an Waldrändern und sind in Europa wie auch in Nordamerika, Asien und Nordafrika zu finden. Die Hagebutte fällt vor allem durch ihre leuchtend rote Farbe auf, die im Spätsommer und Herbst fast überall zu finden. Eigentlich ist die Hagebutte eine Scheinfrucht, da die eigentlichen Früchte die Samen oder auch Kerne und Nüsschen genannt, sind. Diese sind im Inneren der wunderschön roten Schale zu finden.

Früher wurde die Hagebutte oft als Juckpulver genutzt, wenn die Kinder ihren Eltern oder Lehrern einen Streich spielen wollten. An den Samen sind kleine Härchen, die allergische Reaktionen auslösen und Juckreiz hervorrufen. Werden diese Härchen aber entfernt, sind die Hagebuttensamen für vielerlei Dinge zu nutzen. Die wohl beliebteste Möglichkeiten ist das Kochen von Hagebuttenmarmelade. Doch auch Tee kann mit den enthaarten Samen aufgegossen werden. Außerdem werden die getrockneten Samen und Schalen zu Hagebuttenpulver gemahlen.

Die Hagebuttenfrüchte bilden sich bis etwa September aus und können dann geerntet werden. Um das Hagebuttenpulver herzustellen, werden die Härchen der Samen zuerst entfernt, bevor sie weiterverarbeitet werden können. Danach werden die Schalen und Samen der Hagebutte schonend bei maximal 40° C getrocknet, um die wertvollen Inhaltsstoffe nicht zu schädigen. Nach der Trocknung werden die Teile der Hagebutte zu Pulver gemahlen.

Inhaltsstoffe von Hagebuttenpulver

Die Hagebutte ist vor allem durch ihren äußerst hohen Vitamin C Gehalt bekannt und kann mit etwa 20-mal mehr Vitamin C punkten, als eine Zitrone. Zudem sind noch Pektine, Gerbstoffe, Spurenelemente, Mineralstoffe und Fruchtsäuren im der Hagebutte enthalten. Der wohl wichtigste Inhaltsstoff ist aber der Aktivwirkstoff Galaktolipid. Dieses Molekül besteht aus Fettsäuren und Zucker und ist in den Hagebuttensamen enthalten.

Hagebuttenpulver ist ein Nahrungsergänzungsmittel, welches vor allem bei Beschwerden mit den Gelenken unterstützend eingesetzt werden kann. Dabei soll es nicht nur die Schmerzen lindern, sondern auch die Entzündung in den Gelenken verbannen, was auf den hohen Vitamin C Gehalt wie auch auf den wichtigen Stoff Galaktolipid zurückzuführen ist. Der Vitamingehalt ist jedoch in den frischen Hagebutten besonders hoch und kann nur noch von Sanddorn getoppt werden.

In der Hagebutte sind beispielsweise die Vitamine A, B1, C, E, H, K und P.

An Mineralstoffen kann die Hagebutte Eisen, Kalium und Magnesium aufweisen und an Spurenelementen sind Calcium, Kupfer und Zink enthalten.

Ein besonders wichtiger Stoff, der erst im Jahr 2003 entdeckt wurde, ist jedoch Galaktolipid, der sich aus Fettsäuren und Zucker zusammensetzt. Dieser Stoff soll, wie in Studien belegt wurde, Schmerzen und Gelenkbeschwerden lindern, da angeblich verhindert werden soll, dass die Leukozyten, also die weißen Blutkörperchen in den Entzündungsherd eindringen. Hier müssen aber noch viele weitere Untersuchungen folgen, um dies auch gesichert beweisen zu können.

Was ist Galaktolipid?

Galaktolipid ist ein Molekül, welches aus Zucker und Fettsäuren besteht. Dieses Molekül wird als aktiver Wirkstoff bei Gelenkbeschwerden eingesetzt und kommt in den Samen der Hagebutte vor. Da der Stoff allerdings nicht hitzebeständig ist, sollte das Pulver nicht in Getränke über 40° C gerührt werden.

Laut Wissenschaftlern soll sich Galaktolipid sehr positiv auf den CRP-Wert sowie das LDL-Cholesterin auswirken. Dies heißt, dass der Stoff so nicht nur gegen den Entzündungsparameter CRP vorgehen kann, sondern sich auch positiv auf das LDL-Cholesterin auswirken soll. Insbesondere das LDL-Cholesterin führt, wie wissenschaftlich belegt wurde, zu Ablagerungen in den Gefäßen, was dann zu einer Artheriosklerose führen kann.

Wie in Studien festgestellt wurde, soll, bei einer regelmäßigen Einnahme von Galaktolipid der CRP-Wert innerhalb von knapp 2 Wochen auf etwa 40 Prozent gesenkt werden. Hintergrund ist hier, dass die weißen Blutkörperchen nicht mehr in die Entzündungsherde eindringen können und somit die Entzündung deutlich schneller gemildert werden kann. In einer Untersuchung hatten die Patienten, nach der ersten Einnahme, bereits ein geringeres Schmerzempfinden. Dies heißt, dass Galaktolipid relativ rasch wirken kann und dies vollkommen ohne Nebenwirkungen, wie es bei Medikamenten leider oftmals der Fall ist. Da gerade in diesem Bereich zahlreiche Studien vorliegen, ist dies hier in einer Untersuchung nachzulesen.

Ein weiterer Vorteil von Galaktolipid ist natürlich, dass die Patienten deutlich beweglich sind, da die Schmerzen gelindert werden konnten. Dies heißt nicht nur, dass das Lebensgefühl deutlich erhöht werden kann, sondern auch, dass die Morgensteifigkeit verbessert wird und auch der gesunde Knorpel geschützt werden kann. Wie ebenfalls in Untersuchungen nachgewiesen werden konnte, mussten die Patienten im Schnitt 40 Prozent weniger Schmerzmittel einnehmen.  

Vitamine im Hagebuttenpulver

Vitamin C, und das weiß jeder, ist vor allem bei Erkältungskrankheiten und für den Aufbau von Bindegewebe von großer Bedeutung. Dabei sollte aber immer auf ein pflanzliches Produkt zurückgegriffen werden, da in diesem die ganze Vitamin C Gruppe vertreten ist. In künstlichem Vitamin C ist meist nur ein geringer Teil der Gruppe, die allerdings nur in Kombination eine hervorragende Wirkung auf den Körper hat. Da aber auch Vitamin C hitzeempfindlich ist, sollte das Hagebuttenpulver nur in abgekühlte Getränke eingerührt werden, um die Inhaltsstoffe nicht zu schädigen.

Vitamin A hingegen ist gut für die Augen und wirkt sich vor allem auf das Nachtsehen aus. Es schützt außerdem die Zellen vor freien Radikalen, was heißt, dass der Alterungsprozess der Haut verlangsamt wird. Weiterhin hat Vitamin A eine positive Auswirkung auf das Immunsystem, da es nicht nur die Zellen sondern auch die Schleimhäute schützt und das Zellwachstum fördert. Denn sind Haut und Schleimhäute gesund, können Bakterien oder Viren so gut wie nicht in unseren Körper eindringen. Vitamin A erhöht jedoch auch die Leukozyten und stärkt damit das ebenfalls das Immunsystem.

Vitamin B1 ist ein Vitamin, welches Einfluss auf das Nervensystem nimmt. Es ist für die Erregungsübertragen zwischen Nerv und Muskulatur zuständig und beeinflusst außerdem die Neurotransmitter GABA und Serotonin.

Vitamin E allerdings ist ein Antioxidans der Extraklasse und schützt die Zellen zum einen vor oxidativem Stress und freien Radikalen, stärk das Immunsystem, hat zudem einen schmerzlindernden Effekt und hemmt Entzündungsprodzesse. Ein weiterer wichtiger Punkt ist aber auch, dass Gelenkknorpel mit Vitamin E geschützt wird und somit chronisch entzündliche Prozesse, wie sie bei Rheuma und Arthrose auftreten deutlich verbessert werden könnten.

Vitamin H, auch unter Biotin bekannt, ist ein wasserlöslicher Stoff aus dem Vitamin B Komplex. Dabei hat Biotin zahlreiche Aufgaben im Körper und ist zum einen für das Wachstum der Haar wichtig und zum anderen für eine schöne Haut. Doch auch das Nervensystem wie auch unzählige Stoffwechselprozesse werden von Biotin beeinflusst.

Vitamin K ist ein Vitamin, welches für vielerlei Prozesse zuständig ist. So sorgt es beispielsweise dafür, dass Calcium sich nicht in den Arterien ablagert, sondern für den Knochenaufbau verwendet wird. Dies heißt gleichzeitig aber auch, dass so die Gefäße frei bleiben und das Herz-Kreislauf-System gestärkt wird.

Vitamin P, ist hauptsächlich unter dem Namen Flavonoide bekannt und hat eine hervorragende Wirkweise bei einem sehr breiten Spektrum. Flavonoide wirken beispielsweise entzündungshemmend, antibakteriell und antiviral. Zudem sind sie krampflösend, können sich positiv auf den Blutdruck auswirken und sind gerinnungshemmend. Doch auch gegen Fieber und um den Körper bei der Entgiftung zu unterstützen sind Flavonoide wichtig.

Mineralstoffe und Spurenelemente im Hagebuttenpulver

Hagebuttenpulver ist voller Mineralstoffe und Spurenelemente, die alle wichtig für den Organismus und zur Gesundhaltung beitragen. Neben Calcium, Kalium kann Hagebuttenpulver auch den Mineralstoff Magnesium aufweisen. An Spurenelementen ist vor allem Eisen, Kupfer und Zink enthalten.

Der Mineralstoff Calcium ist vor allem für die Knochen und Zähne von großer Bedeutung. Doch auch, dass die Muskeln und Nerven ordnungsgemäß funktionieren, benötigt der Körper Calcium. Zudem ist der Stoff auch für die Regulation des Säure-Basen-Haushalts zuständig und ist an der Blutgerinnung beteiligt.

Kalium ist ein Mineralsalz und steuert in Kombination von Natrium die Regulation der Körperzellen. Zudem spielt Kalium eine große Rolle bei zahlreichen Stoffwechselvorgängen.

Magnesium ist ein Mineralstoff der entspannend wirkt. Er entspannt die Muskeln und die Nerven. Zudem wirkt Magnesium entzündungshemmend und ist an der körpereigenen Eiweißproduktion, also am Muskelaufbau, beteiligt. Zudem kann Magnesium bei Diabetes helfen. Außerdem sollten chronisch kranke Menschen grundsätzlich die Ernährung magnesiumreich gestalten.

Das Spurenelement Eisen ist vor allen Dingen wichtig für Muskeln, Haut, Haare, Nägel und Schleimhäute. Es kommt im roten Blutfarbstoff, wie auch in vielen Enzymen vor. Dabei transportiert es den Sauerstoff und spielt auch bei der Energiegewinnung eine große Rolle.

Kupfer hat jede Menge Funktionen im Körper, die ohne dieses Spurenelement nicht möglich wären. Er trägt zur Gewinnung von Energie bei, ist an der Bildung der roten Blutkörperchen beteiligt und ist für die Bildung von Melanin, Kollagen und Elastin im Bindegewebe wichtig. Es wirkt außerdem immunanregend und entzündungshemmend.

Zink gehört ebenfalls zu den lebensnotwendigen Spurenelementen und ist bei der Energiegewinnung wichtig. Weiterhin ist an der Bildung der Sexual- und Schilddrüsenhormonen beteiligt und fördert außerdem den Aufbau von Muskeln. Doch auch für die Wundheilung und gegen Haarausfall ist Zink unerlässlich.

Anwendungsgebiete von Hagebuttenpulver

Hagebuttenpulver sollte natürlich immer über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, dass die Inhaltsstoffe der Hagebutte unterstützend helfen können. Insbesondere die Vielfältigkeit des Hagebuttenpulvers ist dabei nicht zu unterschätzen.

Hagenbuttenpulver bei chronisch entzündlichen Gelenkerkrankungen

Hagebuttenpulver kann bei chronisch entzündlichen Gelenkerkrankungen unterstützend als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden. Viele Patienten berichten, dass die Schmerzen gelindert wurden und deutlich weniger Schmerzmittel eingenommen werden mussten. Wie in Studien belegt wurde, hemmen viele Inhaltsstoffe, die im Hagebuttenpulver enthalten sind, die Entzündung, weshalb es so zu einer Schmerzlinderung kommen kann.  Dabei sind nicht nur Magnesium und Kupfer wichtige Helfer, sondern auch Galaktolipid, de ebenfalls gegen Entzündungen vorgehen kann. Dieser Inhaltstoff verhindert praktisch, dass die weißen Blutkörperchen in die Entzündung eindringen.

Ein weiterer Vorteil ist dann natürlich auch, dass zum einen die Schmerzen weniger werden, zum anderen aber auch die Entzündung abklingen kann. Dies hat zur Folge, dass die Morgensteifheit und so auch das Allgemeinbefinden verbessert werden. Das Lebensgefühl steigt und die Patienten sind beweglicher.

Hagebuttenpulver kann aber leider nicht dafür sorgen, dass Arthrose, Arthritis oder Rheuma geheilt werden. Es dient nur zur Unterstützung der Therapie und kann, aber muss nicht helfen. Dennoch berichten viele Patienten, dass bereits nach kurzer Zeit eine Linderung der Schmerzen eintritt, was zudem auch in wissenschaftlichen Untersuchungen festgestellt werden konnte.

Hagebuttenpulver als Magenschoner

Hagebuttenpulver hat zwar keine Wirkung auf den Magen- und Darmtrakt, entpuppt sich aber als Magenschoner. Dies hat den einfachen Grund, dass aufgrund dessen, dass weniger Schmerzmittel eingenommen werden, der Magen wie auch die Leber deutlich weniger belastet werden. Somit dient das Hagebuttenpulver nicht nur als zusätzlicher Helfer bei chronisch entzündlichen Krankheiten, sondern schont gleichzeitig auch Magen und Leber.

Dosierung und Einnahme von Hagebuttenpulver

Hagebuttenpulver ist ein Nahrungsergänzungsmittel, welches rein biologisch ist und aus den Samen und Schalen der Heckenrosenfrucht gewonnen wird. Wie alle pflanzlichen Mittel, sollte auch das Hagebuttenpulver über einen längeren Zeitraum regelmäßig eingenommen werden. Dabei wird eine Empfehlung von zwei bis vier Monate ausgesprochen.

Da Hagebuttenpulver hitzeempfindlich ist bzw. die Inhaltsstoffe gegen die Hitze empfindlich sind und so ihre guten Eigenschaften verlieren, sollte das Hagebuttenpulver immer in kalte Getränke eingerührt werden. Hierzu eignen sich beispielsweise Müslis oder auch Smoothies ganz hervorragend. Ein bis zwei gehäufte Teelöffel (entspricht etwa 5 bis 10 Gramm) sollten dann zu den Mahlzeiten eingenommen werden. Ein weitere wichtiger Punkt ist, dass das Hagebuttenpulver sich richtig auflöst. Daher sollte das Glas mit dem Pulver noch etwa 10 Minuten stehen und immer wieder umgerührt werden, damit sich alle Stückchen auflösen können. Ideal ist es daher, wenn es in Müsli oder in einen Smoothie eingerührt wird. So kann sich das Pulver besser auflösen, da die Müslistücke praktisch eine Reibung verursachen und größere Pulverklümpchen auflösen.

Um Verstopfungen zu vermeiden, sollte in der Zeit, in der Hagebuttenpulver eingenommen wird, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.

Weiterhin sollte nach einer Einnahme von einem halben Jahr mindestens eine Pause von zwei Wochen eingelegt werden.

Hagebuttenpulver oder Hagebuttentee?

Beides hat seine Vorzüge und natürlich muss jeder für sich selbst entscheiden, welche Variante er bevorzugt.  Während beim Hagebuttenpulver lediglich das Pulver in Wasser, Müsli oder den Smoothie eingerührt werden muss, ist beim frischen Hagebuttentee etwas mehr Aufwand nötig. Denn bei der Zubereitung eines frischen Hagebuttentees wird die ganze Frucht genommen. Weiterhin hat diese Art der Zubereitung den Vorteil, dass die Inhaltsstoffe schneller vom Körper aufgenommen werden.

Wer sich einen Vorrat zulegen möchte, sollte die Früchte haltbar machen. Zunächst muss nach der Ernte der Hagebutte die Frucht getrocknet werden. Die Ernte sollte nach dem ersten Frost vorgenommen werden, da sie so bekömmlicher sind. Während die kleinen Früchte ohne Vorbehandlung trocknen können, muss bei den größeren Hagebuttenfrüchten die Furcht aufgeschnitten werden, um die Kerne zu entfernen. Diese würden sonst schimmeln.

Egal, ob frisch oder getrocknet, beide Varianten sind hervorragend, um einen leckeren Tee zuzubereiten. Dabei wird die Frucht einfach mit heißem Wasser übergossen und etwa 10 Minuten ziehen gelassen. Bei Bedarf kann der Hagebuttentee auch mit Honig gesüßt werden.

Hagebuttenpulver einfach und schnell selbst hergestellt

Hagebuttenpulver kann auch selbst hergestellt werden. Dies ist relativ einfach und auch der Aufwand hält sich in Grenzen. Nach dem ersten Frost die Früchte ernten, da sie so bekömmlicher und auch etwas süßer sind. Doch selbst im Frühling können die Hagebutten noch geerntet werden. Wichtig ist, dass die Schale fest ist und keine fauligen stellen aufweist. Danach werden die Hagebutten aufgeschnitten, die Kerne mit den reizauslösenden Härchen entnehmen und den Rest klein schneiden. Die Kerne von den Härchen befreien und mit den kleinen Hagebuttenstücke in dünnen Lagen schonend trocknen. Im Backofen bei maximal 40° C über mehrere Stunden trocknen. Nur so können die wichtigen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Nachdem die Hagebutten abgekühlt sind, können sie in mehreren Mahlvorgängen zu Pulver verarbeitet werden. Das selbst hergestellte Hagebuttenpulver sollte dunkel und trocken lagern und schnellstmöglich aufgebraucht werden.

Studien zu Hagebuttenpulver

Hagebuttenpulver ist bei den Forschern sehr beliebt und wird auch entsprechend erforscht. Zahlreiche Untersuchungen wurden bezüglich der chronisch entzündlichen Krankheiten durchgefürht und diese kamen alle zu einem hervorragenden Ergebnis.

In einer Studie in Bezug auf Rheuma wurde an der Charité Berlin eine placebokontrollierte Doppelblindstudie durchgeführt. Hierbei wurden 89 ambulante Patienten, die seit Jahren an Rheuma litten mit Hagebuttenpulver bzw. Placebos „behandelt“. Das Durchschnittsalter betrug etwa 56 Jahre und 90 Prozent der Teilnehmer waren weiblich. Über 6 Monate hinweg nahmen die Teilnehmer/innen Placebos oder Hagebuttenpulver ein und regelmäßige Untersuchungen und Befragungen fanden statt. In der Placebogruppe verstärkten sich die Schmerzen, während in der Gruppe, die täglich 5 Gramm Hagebuttenpulver einnahmen die Schmerzen deutlich weniger wurden.

Diese Studie kann hier nachgelesen werden.

Auch zu Arthritis und Arthrose gibt es Studien und wissenschaftliche Untersuchungen. An der pharmakologischen Fakultät der Gazi Universität in Ankara wurde beispielsweise der Hagebuttenextrakt auf die schmerzstillende und entzündungshemmende Eigenschaften untersucht. Hier kam man zu dem Ergebnis, dass Hagebuttenextrakt die Entzündungen hemmt und Schmerzen lindern kann.

In einer dänischen Klinik wurden eine dreimonatige placebokontrollierte Studie bezüglich Hagebuttenpulver auf Arthrose durchgeführt. Die 94 Patienten litten entweder an Hüft- oder Kniearthrose und erhielten entweder ein Placebo oder 5 Gramm Hagebutte. In der Hagebuttegruppe wurde schnell deutlich, dass das Schmerzempfinden deutlich geringer war und auch die Bewegungseinschränkung minimiert werden konnte. In der Placebogruppe konnte keine Verbesserung festgestellt werden.

An der Universität Freiburg wurde eine Pilotstudie mit 152 Patienten, die an akuten spezifischen und unspezifischen Rückenschmerzen litten durchgeführt. Die Studie dauert 54 Wochen und hier erhielten die Patienten Litozin Pulver, welches aus dem Fleisch und den Samen der Hagebutte hergestellt wird. Dies entspricht etwa 3 Milligram Galaktolipid, dem Stoff, der für die schmerzstillende Wirkung in der Hagebutte zuständig sein soll.

In der Studie mussten die Patienten Buch führen und genau notieren, wie sich sich fühlten, welche Schmerzen sie hatten und ob sie eine Besserung oder Verschlechterung wahrnahmen. Alle sechs Wochen wurden die Ergebnisse festgehalten und zudem mit Patienten verglichen, die mit der einem Mittel aus der Afrikanischen Teufelskralle behandelt wurden. Bei dieser Studie wurde festgestellt, dass die Schmerzen, unabhängig um welche Art der Rückenschmerzen es sich handelte, deutlich besser wurden.

Nebenwirkungen von Hagebuttenpulver

Die Hagebutte ist nicht toxisch, weshalb auch so gut wie keine Nebenwirkungen auftreten. Dennoch kann es bei empfindlichen Menschen zu Reaktionen kommen, die vielleicht auf die einzelnen Inhaltsstoffe reagieren. Doch insbesondere bei der Hagebutte konnte bisher nur sehr selten eine allergische Reaktion beobachtet werden.

Vor allem in der Arzneitherapie wird hochdosiertes Hagebuttenpulver eingesetzt. Wer hierbei jedoch noch andere Medikamente einnimmt, sollte beachten, dass es zu unerwünschten Wechselwirkungen kommen kann und die Einnahme genau mit dem Arzt absprechen.

Bei einer sehr hohen Dosierung kann es im seltenen Fällen zu leichten Beschwerden im Magen-Darm-Trakt kommen. Hierbei reicht es oftmals schon, das Hagebuttenpulver geringer zu dosieren, dass die Beschwerden wie etwa Magendruck, Bauchweh oder Durchfall und Völlegefühl wieder verschwinden.

Auch in der Schwangerschaft stellt das Hagebuttenpulver in der Regel kein Problem dar. Lediglich, wenn weitere Medikamente eingenommen werden, sollte dies mit dem behandelnden Arzt abgeklärt werden.

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Fazit

Hagebuttenpulver ist, laut den zahlreichen Studien, Untersuchungen und auch Erfahrungsberichten ein wichtiger Helfer bei der Schmerzminimierung, wenn chronisch entzündliche Krankheiten vorliegen. Wie die Untersuchung der Universität Freiburg zeigt, kann das Hagebuttenpulver selbst bei Rückenschmerzen helfen und die Schmerzen signifikant verringern. Natürlich ist Hagebuttenpulver kein Wunderpulver. Wer sich gesund und ausgewogen ernährt und bei Arthrose, Rheuma und Co. auf Schweinefleisch verzichtet kann auch so den Schmerz und die Symptome deutlich lindern. Hagebuttenpulver ist nur eine Nahrungsergänzung, die die Therapie unterstützt und dabei hilft das Allgemeinbefinden zu steigern.